Startseite » Stricken » Strickjacke stricken – Samira von fashionworks

Strickjacke stricken – Samira von fashionworks

Werbung: Ein Teil des Garns ist eine Produktprobe des Herstellers. Mit * gekennzeichnete Links sind Werbelinks.

Wenn man ein Garn in die Hand bekommt und sofort weiß, was es werden soll, dann hat das Projekt tatsächlich eine Chance. Viele von euch werden wissen, wovon ich schreibe. Mir ging es so mit der Slow Wool Lino von Lana Grossa. Farbe und Qualität, Garnstärke und Haptik haben mich sofort überzeugt und ich nahm mir fest vor, aus dem Garn eine Strickjacke stricken zu müssen. Das ging dann tatsächlich schneller als gedacht, so dass ihr nun hier das Ergebnis begutachten könnt.

Strickjacke stricken – Warum Nähte gut sind

Samira ist eine Strickjacke, die in Einzelteilen gestrickt wird. Dafür arbeitet man Rückenteil, Arme und die beiden asymmetrischen Vorderteile getrennt voneinander und näht alles am Ende nach dem Waschen und Spannen mühevoll zusammen. Lange Zeit hielt ich gar nichts von so altbackenen Designs und dachte: „Wir kennen doch heute schon viel praktischere Techniken, ganz ohne Naht. Wozu sich noch mit dem Zusammennähen stressen?“ Schließlich gibt es Raglan von oben, von unten, Kimono-Schnitte und Co.

Nachdem ich meine Samira nun in Einzelteilen gestrickt und auch schon häufiger getragen habe, bin ich aber zu einem anderen Ergebnis gekommen: Einzelteile sind toll!

Samir von Rita Maasen: Strickjacke stricken

Ja, es ist super mühsam die Teile am Ende zusammen zu nähen. Ich habe dafür, und für das Annähen der Druckknöpfe, fast einen ganzen Tag gebraucht.

Trotzdem: Einzelteile lassen sich viel besser unterwegs weiterstricken, als riesige RVO-Lappen in Größe 44. Außerdem sieht man bei in Einzelteilen gestrickten Strickjacken viel bessere Fortschritte und bleibt somit motiviert. Das war für mich ein ganz wichtiger Punkt, denn ich neige extrem zu UFOs (= unfertige Objekte). Dazu kommt, dass die Nähte tatsächlich Stabilität geben. Ich wollte es ja immer nicht glauben, aber verglichen mit anderen Strickoberteilen, die ich bisher so produziert habe, hält diese Jacke viel besser die Form.

Das Label „fashionworks“ von Rita Maaßen

Rita Maaßen ist mir zum ersten Mal in ihren Anleitungsvideos bei Makerist begegnet. Ich habe mal einen richtig guten Kurs bei ihr gekauft, der mir für meine eigenen Designs sehr weitergeholfen hat.

Rita ist freie Strickdesignerin, Buchautorin und Online-Trainerin. Sie lebt am Niederrhein und verkauf ihre Anleitungen heute zum Beispiel auf Crazypatterns (hier klicken und zu Ritas Anleitungen gelangen).*

Vorderteil der Strickjacke Samira von Rita Maassen aus Slow Wool Lino von Lana Grossa

Mein verwendetes Material

Die Slow Wool Kollektion von Lana Grossa hat es mir schon lange angetan und einige Stränge der Slow Wool Lino – einem Merinogarn mit Leinenanteil – schlummerten seit der letzten Handarbeit und Hobby Messe in meinem Stash. Mir war relativ schnell klar, dass ich daraus eine Strickjacke stricken wollte, aber ich hatte nur 3 Stränge, also 300g. Deshalb kombinierte ich das burgunde Garn mit einem handgefärbten grünen Pinta-Strang von Pascuali in einer Färbung von Yundi&Grete.

Prym Druckknöpfe an Strickjacke

Beide Garne ließen sich toll verarbeiten und sehen auch nach mehrmaligem Waschen in der Maschine noch super aus. Ich musste auf Grund meiner Lockerstrickerei eine 2,0mm Nadel verwenden, was sich teilweise etwas mühsam anfühlte. Da halten auf jeden Fall die Einzelteile, um Fortschritte zu erkennen.

Ich habe mich dann für eine Variante mit schwarzen Druckknöpfen entschieden und auch die versteckte Blende mit dem grünen Garn gestrickt. Ich bin mit der Wahl auf jeden Fall zufrieden.

Materialliste

Mein Fazit – Strickjacke stricken in Einzelteilen

Es ist seit langer langer Zeit das erste Oberteil, dass ich für mich selbst fertig gestrickt habe. Und das lag ganz sicher auch daran, dass ich in Einzelteilen gestrickt habe und so viel schneller ein Fortschritt zu sehen war. Außerdem konnte ich die Teile so auch unterwegs weiterstricken.

Strickjacke Samira von Rita Maassen aus Slow Wool Lino von Lana Grossa

Die Anleitung ist klassisch „typisch deutsch“ geschrieben, aber gut verständlich. Nachdem ich eine Maschenprobe gestrickt, gewaschen und ganz sicher gegangen bin, dass sie stimmt, habe ich mich einfach auf die Erfahrung und die Angaben von Rita Maaßen verlassen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und werde die Jacke sicher häufig tragen. Jetzt habe ich richtig Lust, mir bald mal wieder eine Strickjacke zu stricken. Dann aber vielleicht mit etwas dickeren Nadeln.

Möchtest du dir diesen Beitrag und die Anleitung bei Pinterest merken?

Dann nutze gern eine der folgenden Grafiken und speichere sie dir auf einem deiner Boards ab. Die Nutzung der Grafiken ist nur zu diesem Zweck und mit Verlinkung auf diese Seite gestattet.

Dieser Beitrag wird verlinkt auf: #meinefummeley, #stricklust, #lieblingsstuecke, #maschenfein.

Folgen:

Werbung

Teilen:

Werbung: Ein Teil des Garns ist eine Produktprobe des Herstellers. Mit * gekennzeichnete Links sind Werbelinks.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.